Bildungsbegriff
Qualifikationsbegriff
Kompetenzbegriff
Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz
Martin Luther holt den Begriff aus der Bibel, als Übersetzung von Vocatio.
Es gibt die vocatio spiritualis (die geistige Berufung) und die vocatio eternam (die Berufung der Anderen)
Damit meint er, das man von Gott zu diesem Arbeitsstand berufen ist, also von Gott dafür gedacht ist, diesen Beruf auszuführen (Ständegesellschaft).
Bis heute sehr große Prägung des Handwerks durch diese Sicht auf das Handwerk.
Deutschland übernimmt die handwerklichen Strukturen in der Industrialisierung. Ähnliche Abläufe, Lehrling, Geselle, Meister, hierdurch entsteht der Facharbeiter. Hierdurch entsteht wieder Ordnung, anstatt eines großen Arbeiterproletariats.
Die aktuelle Organisation ist also basiert auf eine 500 Jahre alte kulturelle Entwicklung in Deutschland, dies hat in anderen Ländern so nicht stattgefunden.
Damit ist die Kultur in Deutschland erklärt, als Unterschied zu anderen Ländern, in denen diese Entwicklung so nicht stattgefunden hat.
Damit ist der Berufsbegriff eindeutig ein Kultureller Begriff, mit dem viel immaterielles verbunden ist.
Beruf- und Bildung werden erst miteinander verbunden in dieser Zeit. Man will die Leuten ermögilchen individuelle, selbstdenkende Menschen zu werden. Den Menschen um seiner selbst willen bilden, wie nach Humboldt, einfach nur um für sich und seine Umwelt besser zu werden, zweckfrei.
Aber gleichzeitig will man auch türchtige (heute kompetente) Menschen, der arbeiten kann. Bildungsökonomie, Mensch als Ressource, Verwertung von Arbeitskraft, die andere ausnutzen können.